Montag, 10. September 2018

Die kleine Kneipe am Ende der Straße

Tourismusverein Suderburger Land lud zum Traditionskonzert


Diesen Wunsch konnten ihr die Sängerinnen und Sänger der Chöre „Heiderose“ aus Stadensen und „Frohsinn“ aus Hösseringen – und selbstverständlich auch deren engagierter Chorleiter Walter Schlothane – nicht verweigern: Am
Ende des Konzertes „Heideklänge“ wünschte sich „Kneipenwirtin“ Anneliese Müller noch einmal das alte Lied von Peter Alexander. „Die kleine Kneipe am Ende der Straße“ war schon die zweite Zugabe an diesem Abend vollen Melodien, der nun schon seit vielen Jahren immer wieder zur Heideblüte den großen Saal bei „Spillers“ füllt. 
Und Moderator Alfred Meyer ließ es sich nicht nehmen, mit Anneliese Müller dazu ein paar Runden auf dem Parkett zu drehen.
Der vom Tourismusverein Suderburger Land ausgerichtete Abend begann mit dem Chor „Frohsinn“, der seine Zuhörer in den Frühling entführte. Und weil die Blütenpracht der Heide in diesem Jahr ein wenig gedämpft ausfällt, machten die Sänger ihren Gästen zudem Lust auf „Tulpen aus Amsterdam“. Obwohl - ein Spaziergang durch die Heide ist immer schön, auch wenn es in der Heide so trocken ist wie in diesem Sommer, wie Alfred Meyer bemerkte. Er wurde bei der Moderation in bewährter Weise von Hans-Hermann Brünjes unterstützt.
Der Gesangverein „Heiderose“ mit seinem Orchester in persona von Renate Sauer sorgte zudem dafür, dass sich zum lila Heidekraut der blaue Enzian gesellte. Dieser soll - in seiner flüssigen Form - übrigens wahre Wunder wirken. Und wenn selbst das nicht mehr helfe, ja dann müsse der Doktor kommen. Der kam zwar nicht, aber zu aller - einschließlich der Moderatoren - Überraschung kam Frau Dr. Zahnstein, um ihren Gästen eine Sonderbehandlung zukommen zu lassen. Christina Brandt und Gabi Gummersbach bereicherten das Abendprogramm mit zwei fröhlichen Sketchen, die ebenso gut ankamen, wie die alten Plattenhits von Drafi Deutscher bis René Carol. 

Grüße von Rat und Verwaltung richtete die stellvertretende Bürgermeisterin Dagmar Hillmer aus und Alfred Meyer dankte ganz besonders der Organisatorin des Abends, Martina Borchardt vom Tourismusverein. Zum Abschluss sangen beide Chöre noch einmal gemeinsam und nahmen ihre Gäste mit auf eine musikalische Reise ins ferne Afrika, wo nachts der Löwe schläft, über den Thüringer Wald und zurück in die Heimat bis ins Hardautal.
Chorleiter Walter Schlothane hatte wieder ein abwechslungsreiches, fröhliches und stimmungsvolles Programm zusammengestellt, das Freude auf die kommenden Heideklänge macht.


Zwei Gäste feierten an diesem Abend ein ganz besonderes Jubiläum: Irmgard und Werner Schulz sind nicht nur von Beginn an bei jedem Konzertabend dabei, sie begingen in diesem Jahr auch ihre Diamantene Hochzeit. Herzlichen Glückwunsch!

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