Mittwoch, 31. Mai 2017

Herzliche Einladung zur Eröffnung der Hösseringer Route

Liebe Freunde, Gäste, Einwohner und Liebhaber des Suderburger Landes!

Auch in diesem Jahr beteiligen wir uns hier in der Region wieder an der Landart. Wir würden uns freuen, wenn wir zur Eröffnung viele Gäste begrüßen dürfen. Kommt gerne und geht mit uns die Route ab, es soll ein schöner Tag werden:

Im Rahmen des diesjährigen kreisweiten Projektes „Landart“ lädt der Tourismusverein Suderburger Land herzlich zur Eröffnung der „Hösseringer Route“ am Freitag, dem 9. Juni um 16.30 Uhr am Waldgeschichtspfad Schooten ein. Treffpunkt ist am Eingangsgebäude des Museumsdorfes Hösseringen.

Nach der Begrüßung durch den Schirmherr, Bürgermeister Hans-Hermann Hoff, und Grußworten werden alle Teilnehmer gemeinsam die Hösseringer Route abgehen. Umrahmt werden die Begrüßung und der Spaziergang durch Waldhornbläser. Ab etwa 19 Uhr klingt der Tag im Dorfcafé „Alte Schule“ Hösseringen bei Mila Schrader aus. Für Verzehr und Getränke kommt jeder selbst auf.

In diesem Jahr verläuft die „Hösseringer Route“ entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. „Auf diese Weise können der künstlerische Ansatz von Landart und die touristische Inwertsetzung sowohl des Museumsdorfes als auch des interessanten Lehrpfades durch einen historischen Waldbestand miteinander verknüpft werden“, so die Vorsitzende des Tourismusvereins Suderburger Land, Christine Kohnke-Löbert. Die Kunstwerke in der Natur sind bis zum 9. Juli zu sehen. Als Besonderheit wird in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räder Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen sein. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Zur Ausstellung gibt es einen Hinweis auf der Hösseringer Route.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.

Dienstag, 30. Mai 2017

Mit der Camera obscura das Museumsdorf erkunden

Workshop zur Landart 2017 

Im Rahmen der Landart 2017 findet am Sonnabend, dem 3. Juni von 14 bis 17 Uhr und am Dienstag, dem 6. Juni von 14 bis 16:30 Uhr ein zweiteiliger Workshop im Museumsdorf Hösseringen statt. Unter dem Titel „Camera obscura“ führt Anne Silbereisen, Kunstlehrerin am Lessing-Gymnasium Uelzen, in die optischen Grundlagen und den Aufbau einer Camera obscura ein. Nachdem die Teilnehmer selbst eine solche Lochkamera gebaut haben, folgen eigene praktische Arbeiten damit. In und rund um das Museumsdorf sollten Motive zum Thema Landschaft und Landart gefunden und abgelichtet werden. Das belichtete schwarz-weiß-Foto-Papier wird anschließend in einem kleinen, auf dem Gelände des Museumsdorfes eingerichteten Labor entwickelt. Am zweiten Tag des Workshops wird aus den entstandenen Arbeiten eine Ausstellung gestaltet. Diese Ausstellung wird während der Zeit der Landart bis zum 9. Juli gezeigt. Der Workshop wird gefördert vom Lüneburgischen Landschaftsverband und der VGH-Stiftung. Er ist für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer kostenlos. Erwachsene zahlen den regulären Museumseintritt, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt. Anmeldung bei Anne Silbereisen, E-Mail: kontakt@fotoas.de.

Ziel des Workshops ist die Auseinandersetzung mit den Anfängen der Fotografie, welche letztlich die Grundlage für die heutige geläufige schnelllebige digitale Fotografie mit der Handykamera bilden. Plötzlich präsentiert sich das allseits bekannte Massenphänomen von einer ganz anderen Seite: Kein handliches Hightech-Gerät steht den Teilnehmern zur Verfügung, sondern eine einfache Pappkiste mit einem winzigen Loch. Da die Kameras weder über Monitor noch Sucher verfügen, geschieht die Komposition und Positionierung der Kamera quasi blind. Die Belichtungszeit kann bis zu 30 Minuten lang sein, so dass ein präzises Fotografieren aus der Hand nicht möglich ist. Das entstandene Bild ist nicht sofort sichtbar, sondern muss zunächst unter kontrollierten Lichtbedingungen chemische Prozesse durchlaufen, bei welchen der Fotograf die Sichtbarwerdung des Ergebnisses miterlebt. 
Dieser langwierige auf einfachen physikalischen und chemischen Gesetzmäßigkeiten beruhende Prozess der Entstehung eines einzelnen Fotos soll die Teilnehmer sensibilisieren: einerseits für die Leistungen der Pioniere der Fotografie, aber auch für die Tatsache, dass gewisse Dinge Zeit benötigen, dass die Schnelllebigkeit unserer Gesellschaft aufgebrochen werden kann und dass mit Geduld Erstaunliches entstehen kann. 
Wie auch bei der Gestaltung von Landart-Objekten arbeiten die Workshopteilnehmer vorrangig in der Landschaft und erkunden diese hinsichtlich ihrer visuellen Reize. Einerseits können sowohl die Natur selbst als auch Eingriffe des Menschen in diese durch die Fotografien konserviert und dargestellt werden. Andererseits entstehen bei dieser experimentellen Art der Fotografie Bilder von Landschaft, Natur und den Spuren des Menschen darin, welche selbst die Motive zu verändern scheinen und diese in einem anderen Blickwinkel präsentieren. Auf anderem Wege aber dennoch vergleichbar erfährt Landschaft ähnlich wie bei den Landart-Objekten auch in der experimentellen visuellen Auseinandersetzung mit der Camera obscura eine Art Veränderung, die durch den Fotografen geleitet wird. 


Donnerstag, 18. Mai 2017

Radtour zur Rieselwiese

Das "Rieselwasser" sammelt sich.
Wir freuen uns, dass wir auch in der vierten Runde an den "Tagen der Industriekultur" in der Metropolregion Hamburg teilnehmen! Aus diesem Anlass bietet der Tourismusverein Suderburger Land am Sonntag, dem 18. Juni eine Radtour entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades. Vom Bahnhof Uelzen geht es bis zum Hardausee bei Hösseringen, vorbei an den riesigen Findlingen, die als
Öffnen des Stauwehres am Olmsbach.
Gedenksteine der Wiesenbauschule dienen, und bis zur Rieselwiese bei Suderburg. Für die Rekonstruktion dieser Rieselwiese entstand nicht weit von der Mündung des Olmsbaches in die Hardau ein Stauwehr. Wird es geöffnet, fließt das Wasser über die Wiesenfläche mit den typischen Rücken und demonstriert, wie die Bewässerungsanlagen des "Suderburger Rückenbaus" funktionierten. Diese Technik wurde
Rieselwiesen am Festenberg am Ortsausgang
von Suderburg nach Räber.
im 19. Jahrhundert in Suderburg entwickelt und fand schnell weite Verbreitung in Norddeutschland. Das Hardautal war über einen Zeitraum von etwa 100 Jahren von der Quelle an flächendeckend mit Rieselwiesen bebaut. Der Aufwand lohnte sich, denn durch die Berieselung konnten die Bauern mehr und qualitativ hochwertigeres Heu ernten. Gründe dafür waren die düngende Wirkung des Rieselwassers, die verbesserte Entwässerung durch die schmalen Gräben zwischen den Rücken und die Verlängerung der Vegetationsperiode im Frühjahr, wenn das herabrieselnde Wasser wärmer als die Luft ist. Um 1950 endete diese Form der Wiesenbewirtschaftung, da der Arbeitsaufwand sehr hoch war und zunehmend Maschinen in der Landwirtschaft eingesetzt wurden.
Im Zuge des Rieselwiesenbaues wurde die Hardau im 19. Jahrhundert erstmals begradigt, ein weiteres Mal dann 1953. Durch die Begradigungen gewannen die Landwirte zusammenhängende Fläche, die besser nutzbar waren. Allerdings floss das Wasser nun schneller ab und schwemmte mehr Sand ab, der sich im Unterlauf ablagerte. Das führte um 1850 zum Zusammenbruch der Perlmuschelbestände. Weitere Informationen sind entlang des kulturhistorischen Wassererlebnispfades zu entdecken. 

Treff ist am 18. Juni um 11 Uhr an der Stadt- und Touristinformation in Uelzen, Herzogenplatz 2. Die Tour dauert bis gegen 15 Uhr, die Teilnahme ist kostenlos. 

Dienstag, 16. Mai 2017

Eekboommäten, öwer wo sünd de Blääd?



An`n 10. Mai wär dat wedder sowiet, de Eekboom in Hössen wür medt. Tolegt hät he düt Johr nich, he har woll keen Lust. De Blääd könn`n nich tellt warn, se wär`n noch nich dor, dat gev nu lange Schnuten bie`n Vörstand. Willem: „De süht jo ut as`n Strukbessen!“Dat is in 28 Johr noch nie so west.

Öwer, no düssen Dohlschlag güng dat komodig wieder. De Jagdhornbläser ut Hogenbostel (alls Deerns) häbt de Lüd dull imponiert. So ok uns Kaminmuskanten Anna Offen un Jana Groß, beid ut Holxen drögen an Eekboom plattdütsche Gedichte vör, ohn dorbie n Fehler to moken, jüm geföll ok de Höhnluft.

Up`n Sool könn Wilhelm Feuerhake väl Gäst begreuten. So ok dan Börgermeister  Hermann Hoff ut Seborg, de Leiterin von de Volkshochschool Frau Matzker Steiner, Maria Lembeck, Jörg Hillmer sowie Dagmar Hillmer as 2. Börgermeister. All wär`n sik eenig, uhs Plattdütsch Sprok to erhollen un top plägen, ob in de Schoolen un nich toletzt ok hier in Hössen.
Hella Nottorf un Niels Tümmler drägen Besinnlichet öwer uhs Muddersprok vör. So güng dat denn komodig wieder, de Buer ut Emmendörp un Gerhild Drescher snackten öwer dan Regenschirrm un Angilika Schröder un Martina Schultze snackten öwer de Mannslüd. Fünf Scheuler von de Volkshochschool könn`n nu bewiesen, dat se de plattdüsch Sprok got lehrt häbt un kreegen dorvör ok ehr Utteknung. Dat wär wedder een schön`n Obend un dat schall ok so blieben.

Montag, 15. Mai 2017

Kommt zum Rieselwiesenfest!


Liebe Leute, bald ist es wieder soweit: Die Dorfgemeinschaft Suderburg und die Burschenschaft Erica laden nun schon zum dritten Mal zum Rieselwiesenfest ein! Am Donnerstag, 1. Juni ab 16 Uhr bis in den Abend hinein auf der Rieselwiese. Alle sind eingeladen: Die Rieselwiese wird berieselt und alles wird erklärt, Kinder können spielen, es gibt Kaffee und Kuchen und abends wird gegrillt,
Getränke sind vorhanden. Kommt zahlreich!

Mittwoch, 3. Mai 2017

Zu Besuch bei Waldkauz und Wurzelzwerg

Naturerlebnisspaziergang für Familien
Einen Familiennachmittag mit spannendem Naturentdeckerspaziergang rund um den Hardausee bietet Naturpädagogin Caroline Rothe am Himmelfahrtstag, Donnerstag, dem 25. Mai von 16 bis 18 Uhr an.

Die Teilnehmer werden sich auf die Suche nach Tierspuren begeben und die Geschichten kennenlernen, von denen die Spuren erzählen. Außerdem sollen „Naturschätze“ gesammelt und würzige Walddüfte geschnuppert werden. Und mit ein wenig Glück kann ein Blick in das geheimnisvolle Moosreich der Wurzelzwerge geworfen werden…
Der Spaziergang beginnt und endet am Eingang des Campingplatzes. Die Teilnehmer sollten feste Schuhe und dem Wetter entsprechende Kleidung anziehen. Der Teilnehmerbeitrag beträgt 4,- Euro. Kinder sind kostenlos willkommen.