Mittwoch, 3. Februar 2016

Dank an Flüchtlingshilfe

Bürgerversammlung Suderburg lud ein

Für ein volles Haus sorgte die Suderburger Bürgerversammlung am Sonnabend im Gasthaus „Spiller.

Bürgermeister Hans-Hermann Hoff freute sich in seinem Rückblick über leicht gestiegene Einwohnerzahlen. Insgesamt 2759 Menschen wurden 2015 in Suderburg gezählt, eine Reihe der Neubürger sind Studenten der Ostfalia.

Intensives Handeln erforderten im vergangenen Jahr die geflüchteten Menschen, die nach Suderburg gekommen sind und für die dank vieler ehrenamtlicher Helfer ein Klima des Willkommens geschaffen werden konnte. „Für uns ist es sehr wichtig, dass es die Flüchtlingshilfe Suderburg gibt“, so der Bürgermeister, der insbesondere auf den Sprachunterricht, die Ausleihe von Fahrrädern und die Kleiderkammer einging. Die stellvertretende Bürgermeisterin Dagmar Hillmer nutzte die Gelegenheit, um den Suderburgern für ihre Spendenbereitschaft zu danken und um fehlende Dinge zu werben: Hausschuhe, feste Schuhe in den Größen 43, 44, 45, Jogginghosen für schlanke junge Männer, warme Handschuhe, Pullover, Geschirrtücher und Kopfkissen sind jederzeit willkommen. Die Kleiderkammer steht übrigens nicht nur Geflüchteten, sondern allen bedürftigen Bürgern offen. Ein besonderer Dank wurde Martin Tuttas, der maßgeblich am Aufbau der Flüchtlingshilfe beteiligt war, ausgesprochen.
Die Frage von Borvin Wulf, warum Geflüchteten bislang keine gemeinnützigen Arbeiten angeboten worden sind, war zuvor in den Gremien bereits beraten worden. Hier sei die Rechtslage allerdings nicht einfach, so Bürgermeister Hans-Hermann Hoff. Zudem müssten zusätzliche Aufgaben gefunden werden, die nicht den Arbeitsbereich des Bauhofes tangieren. Dies sei jetzt im Winter nicht gelungen.
Nicht geklärt werden konnte die Frage von Dr. Jürgen Wrede nach der Gewerbesteuerpflicht von Windkraftbetreibern.

Voran ging es mit dem Projekt „Freifunk“, für das gemeindliche Immobilien zur Verfügung gestellt worden sind. Rüdiger Biernat nutzte dann auch gleich die Gelegenheit zu der Frage, ob im Rahmen der Kanalsanierung in Hösserigen Glasfaserkabel verlegt werden.
Als wichtiges gemeindliches Anliegen ging der Bürgermeister auf die Unterstützung des Tourismus ein. Der Gemeinderat hatte sich im vorigen Jahr mit Verbesserungen rund um den Hardausee beschäftigt. Als „Glücksfall“ lobte Hoff das Engagement der Betreiber des dortigen Kiosks, Patricia Holm und Andreas Koch, die ihre erste Saison erfolgreich gemeistert haben. Anschließend gab Rainald Müller den Rechenschaftsbericht aus der Verwaltung.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen