Montag, 16. November 2015

Auf zur Klintmühle!


Morgen findet unser Herbst-Nachmittag mit den Mitgliedern des Tourismusvereins Suderburger Land statt. Wir haben uns diesmal vorgenommen, von Gerdau aus zur Klintmühle zu wandern. Anschließend gehen wir ins Gasthaus Wellmann in Gerdau zum Kaffetrinken und Klönen. Es wird eine kleine Adventsgeschichte gelesen. Wir treffen uns um 14 Uhr bei Wellmanns.

Hier schon ein kleiner Vorgeschmack:
Wo der Häsebach den Schatten eines Niederungswaldes verläßt, um kurz darauf in das Heideflüßchen Gerdau zu münden, liegt die Klintmühle am Rande einer ausgedehnten Feldmark. Seit 300, vielleicht sogar seit 500 Jahren ist dieser Hof Stammsitz einer weitverzweigten Müllerdynastie: Söhne der Familie Müller haben

die Geschichte vieler Mühlen dieser Region mitgeschrieben, so in Hanstedt (Nr. 65) oder auf Kroetz-Mühle (Nr.51). Als der Mühlenbetrieb in den 60er Jahren aufgegeben wurde, ging auf Klintmühle eine mehr als 600jährige Tradition zuende. Hier war Korn vermahlen und Öl gepreßt worden. Doch war der Klint-Müller wie so viele seiner Kollegen stets auch Bauer. Die große Fachwerkscheune von 1746 und das stattliche Haupthaus von 1842 mit seinem ausgedehnten Stallteil belegen dies eindrucksvoll. Das Mühlengebäude selbst wurde 1903 als wohlproportionierter Fachwerkbau errichtet. Zu dieser Zeit erhielt die Mühle auch ihre erste Turbine. Eine Turbine und ein Stromgenerator sind heute auch die einzigen Machinen, die noch das Wasser des Häsebaches nutzen.
Aus: http://www.niedersaechsische-muehlenstrasse.de

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