Montag, 21. April 2014

Das Buschwindröschen

Die Blume die am Waldessaum steht unter Büschen unterm Zaun,
sie blüht weiß zur Osterzeit erfreut das Auge wie ein Hochzeitskleid.

Buschwindröschen wird sie genannt auch als Osterblume wohl bekannt,
wenn sie blüht dann ist der Frühling da und das wieder Jahr für Jahr.

Sie wird nicht viel besungen vom Dichter kaum genannt,
Doch ist sie für den Wanderer als Frühlingsbot bekannt.

Sie blüht dort ganz im Stillen und freut sich auf den Mai,
doch ist er dann gekommen ist ihre Zeit vorbei.

Leider habe ich dieses schöne Gedicht von Maxemilian Krooger erst heute gefunden. Ich finde aber, es passt trotzdem noch, auch wenn das Osterfest nun schon fast vorbei ist. Die Buschwindröschen werden ja noch ein paar Tage zu sehen sein. Diese hier haben wir am Wegesrand zwischen Eimke und Oerrel gefunden.
Das Buschwindröschen ist eine der ersten blühenden Pflanzen, die im Frühjahr besonders gerne in Laubwäldern ihre weißen Blütenteppiche ausbreitet. Im Frühsommer ist es mit der Pracht vorbei, dann ziehen die Blätter ein und von der Pflanze ist bis zum nächsten Frühjahr auf dem Waldboden nichts mehr zu entdecken. Buschwindröschen wurden früher in der Volksmedizin zur äußerlichen Behandlung von Gelenkbeschwerden, Brustfellentzündungen und Bronchitis verwendet. Essen sollte man die schönen Pflanzen, die zu den Hahnenfußgewächsen gehören, allerdings nicht, denn sie sind giftig. Ob sie deshalb auch Hexenblumen genannt werden?

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