Samstag, 12. April 2014

Auf der "Hermann-Löns-Gedächtnisstraße"


Heute sind wir von Eimke aus nach Ellerndorf und von dort aus durch die Heide gewandert. Eine alte Kopfsteinpflasterstraße, von Einheimischen "Hermann-Löns-Gedächtnisstraße" genannt, führt durch das Heidegebiet, das zwischen Eimke und Oerrel an die Bundesstraße 71 grenzt.
In die Heideflächen rechts und links kann man nicht gehen, denn das Areal gehört zum Schießplatz der Fa. Rheinmetall. Der Spaziergang ist trotzdem wunderschön. In Ellerndorf führt der Weg an romantisch-verwunschenen Höfen vorbei und hinaus in die offene Heide, die hier wegen der militärischen Nutzung erhalten geblieben ist und nicht wie in weiten Teilen der Lüneburger Heide aufgeforstet worden ist.
Unterwegs sind uns am Wegesrand einige schöne Schirmkiefern begegnet, auch sie eine alte typische Baumform der Heide und oft bei Hermann Löns erwähnt: "er geht in später Dämmerung einen schmalen Weg, der ihn über eine Wacholderheide führt, und rechts und links und fern und nah stehen gespensterhafte Gestalten, die ihn drohend anstarren, dann weiß er, daß das Land, über dessen rosenrote Pracht er in Entzücken geriet, als er am herrlichen Mittage auf der Kuppe des Hügels unter der Schirmkiefer rastete und es unter sich liegen sah, lachend und lieblich..."

Und dann trafen wir noch diese kleine Gesellin, die sich im warmen Sand sichtlich wohl fühlte und uns forsch ins Auge blickte. Von blind kann bei dieser Schleiche ja wohl keine Rede sein...

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