Dienstag, 15. August 2017

Bei Vollmond durch die Heide

Einmal im Monat - immer bei Vollmond - lädt Gästeführerin Hannelore Behrens zur Wanderung durch die nächtliche Ellerndorfer Heide ein. Der Gang durch die Heide startet in der abendlichen Dämmerung und bei interessanten Informationen und faszinierenden Aussichten lässt Hannelore Behrens die Geschichte der Heidelandschaft lebendig werden. Sie erzählt von der Entstehung der Heide, einer Landschaft, die unsere Gegend über viele Jahrhunderte prägte und durch die Heidebauernwirtschaft lange am Leben erhalten wurde, vom Wacholder und der Schnuckenherde von Familie Jahnke, die heute am Erhalt der Heide beteiligt ist. Allein können es die Schnucken allerdings längst nicht mehr schaffen – zu viel Aufwuchs, Wacholder insbesondere, bedrängt die offene Heidelandschaft. Hier muss der Mensch eingreifen und durch verschiedene Pflegemaßnahmen für den Erhalt dieser selten gewordenen Landschaftsform sorgen.Die nächste Wanderung findet am Freitag, 18. August, ab 20.30 Uhr statt. Treff ist auf dem Parkplatz vor der Heidefläche. 

Dienstag, 8. August 2017

725 Jahre gut behütet in Bohlsen

Bohlser Dorffest am 12. August 

Am Samstag, 12. August ist es wieder soweit: Das alljährliche Dorffest in Bohlsen findet ab 15 Uhr in der Masch (Eichenhain in der Ortsmitte) statt. Anlässlich des 725-jährigen Bestehens von Bohlsen steht das Dorffest in diesem Jahr unter dem Motto „725 Jahre gut behütet in Bohlsen – habt Mut und kommt mit Hut!“. 

Ein buntes Unterhaltungsprogramm für Jung und Alt sorgt für jede Menge Abwechslung. Eingeladen sind alle Bohlser Bürger und natürlich auch alle Freunde Bohlsens aus Nah und Fern.
Der Tanzkreis wird wieder sein Können zeigen und das Unterhaltungsprogramm ebenso bereichern wie eine Taekwondo-Vorführung. Auch die Dreilinger Sportjongleure haben ihren Auftritt angekündigt.
Für Kinder gibt es ein buntes Programm mit Actionsspielen, Torwand schießen und Hüpfburg. Passend zum diesjährigen Motto wird auch zu Hutspielen eingeladen. Die Feuerwehr bietet Rundfahrten mit dem Oldtimer-Feuerwehrauto an. Besonderer Höhepunkt für Alle ist das Kuhfladenroulette. Die Kuh sorgt auf ihrer direkt neben dem Festplatz gelegenen markierten Grünfläche für Spannung, auf welches der markierten Felder sie einen Fladen absetzt und damit den Gewinner bestimmt.
Für das leibliche Wohl ist wie immer gesorgt. Neben Kaffee und Kuchen am Nachmittag gibt es selbstverständlich auch kalte Getränke und herzhafte Speisen. Die musikalische Unterhaltung startet abends ab 20 Uhr mit dem Duo „Streets of London“.

Dienstag, 1. August 2017

Duo Kandidel: Plattdeutsche Musik am Bohlser Speicher

Foto: Hans Lepel
Zu einem gemütlichen Abend am oder im Speicher (Ringstraße in Bohlsen) mit dem Duo Kandidel lädt der Bohlser Speicherverein am Freitag, 4. August 2017 um 20.00 Uhr ein. Der Eintritt ist frei, für Getränke ist gesorgt.

Das Duo Kandidel besteht aus Uli Wellmann (Gerdau) und Johannes Vogt-Krause (Bohlsen), ist seit 2011 musikalisch unterwegs und mittlerweile im Landkreis Uelzen und darüber hinaus durchaus bekannt. Beide haben sich bis dato auf sehr unterschiedliche Weise der Musik verschrieben, haben sich auf eine recht sonderbare Weise gefunden und festgestellt, dass es gemeinsame musikalische Vorlieben gibt. Dem Duo Kandidel liegt die plattdeutsche Sprache besonders am Herzen, gilt sie doch als „sterbender Schwan“ und es möchte sie gerne noch ein wenig am Leben erhalten: Es singt also gerne plattdeutsch, Bekanntes und weniger Bekanntes, und gelegentlich streut es auch mal etwas Instrumentales ein.
Die Beatles und ihre Zeitgenossen haben das Duo maßgeblich musikalisch sozialisiert. Es ist also kein Wunder, dass im Programm auch viele dieser Klassiker zu finden sind – arrangiert für zwei Baritons, begleitet von zwei Gitarren sehr unterschiedlicher Prägung und Spielweise.
Warum nun aber "Duo Kandidel"? Eigentlich ganz einfach: Das Duo beginnt meistens mit "Lütt Matten de Haas..." und da kommt eine Stelle vor, in der es heißt: "...denn geiht dat kandidel...", und weil "kandidel" soviel heißt wie "fröhlich", war klar: das passt auch.

Mittwoch, 19. Juli 2017

Ab in die Pilze!



Hier schon mal zum Vormerken: Pilztouren mit Martina Borchardt durch das schöne Suderburger Land. Nach der Suche gibt es Kaffee und selbst gebackenen Kuchen im Haus des Gastes. Die Pilze werden natürlich auch gleich an Ort und Stelle zubereitet und aufgegessen.


Dienstag, 18. Juli 2017

Seife aus Kräutern und Blüten

Mitmachaktion im Museumsdorf Hösseringen
Das Museumsdorf Hösseringen bietet am Donnerstag, dem 20. Juli, in der Zeit von 11 bis 14 Uhr die Mitmachaktion „Seife herstellen“ an. Kinder von sechs bis zwölf Jahren können Kräuter- oder Blütenseife herstellen, was etwa 30 Minuten dauern wird. Die Kosten betragen 2 Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 4. Juli 2017

Traumfänger basteln im Museumsdorf

Noch keine Pläne für die Ferien? Dann kommt doch ins Museumsdorf Hösseringen! Am Donnerstag, dem 6. Juli können Kinder hier Traumfänger basteln. Die Mitmachaktion für Kinder von sieben bis zwölf Jahren findet von 11 bis 14 Uhr statt. Gemeinsam werden aus Holzstäbchen und Wolle bunte Traumfänger gestaltet.
Eine Bastelrunde dauert etwa 30 Minuten. Die Kosten betragen zwei Euro, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Dienstag, 20. Juni 2017

Musikalisches, Regen und Nachdenkliches auf der Hösseringer Route

Suderburgs Bürgermeister Hans-Hermann Hoff hatte zwar keinen eigenen Landart-Punkt, aber an Kreativität ließ es der Schirmherr der Hösseringer Route dennoch nicht fehlen: Zur Eröffnung wartete er mit selbst gedichteten Reimen auf, die launig ins Thema vor Ort einführten. Mehr als 30 Mitstreiter und Gäste hatten sich trotz Wolkenbruch zum Auftakt am Museumsdorf Hösseringen
eingefunden und ließen es sich nicht nehmen, gemeinsam die etwa drei Kilometer lange Route in Augenschein zu nehmen. Es regnete die ganze Zeit… „Trotzdem, oder gerade deshalb war es ein wunderschöner Gang durch den frischen und duftenden Schootenwald“, freute sich die Organisatorin der Route, Christine Kohnke-Löbert vom Tourismusverein Suderburger Land.
Die Hösseringer Route verläuft in diesem Jahr entlang des Waldgeschichtspfades Schooten mit Ausgangspunkt am Museumsdorf Hösseringen. Möglich wurde dies dank der Unterstützung der Klosterverwaltung Hannover. „Wir freuen uns, dass der Schootenwald so auf neue und zusätzliche Weise für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird“, so der Leiter der Klosterrevierförsterei, Frank Hagen.
Zum Klang von Waldhörnern ging es auf Kunst-Pirsch hinaus. Zu sehen gibt es an 28 Punkten eine Vielfalt an Kunstobjekten, die verschiedenste Themen aufgreifen, zum Nachdenken anregen oder einfach nur … Kunst in der Natur sind.
Wer noch nie erlebt hat, wie ein Baum operiert wird, sich Gedanken über Newtons Gravitationsgesetze gemacht hat oder darüber nachsinnen möchte, woher wir kommen und wohin wir
gehen, der sollte sich auf den Weg nach Hösseringen machen. Unterwegs kann man es wie eine Wildsau halten, Rapunzels Zopf bewundern, Fundsachen zusammentragen, einen Glockenturm aufspüren oder sich Gedanken über den Sinn der Glasfaser machen. Es gibt große und eindrucksvolle Objekte ebenso wie stille und nachdenkliche. So wie der Findling, der die Bäume nicht mehr findet, einen kleinen Weg auf weichem Moos und die zarte Schwinge in der Luft. Eine emsige Ameise tritt den Beweis an, dass Kleine ganz Großes schaffen können und gleich nebenan trägt ein Hirsch ein eindrucksvolles Geweih. Er steht für die alten Langobarden, an die Sylvia Aevermann und Werner Warnke zudem mit einem selbst gedichteten Lied erinnerten.
Die Hösseringer Route ist auch eine nachdenkliche Route, die Verbundenheit ebenso thematisiert wie das ewige Werden und Vergehen. Wer möchte, kann unterwegs der Anregung folgen, den Tönen des Waldes zu lauschen, und diesen gerne eigene hinzufügen. Das taten die Kunst-Wanderer selbstverständlich auch, und mit der „Vogelhocheit“ auf den Lippen machten sie sich zum Ausklang des Tages ins Rasthaus Alte Schule Hösseringen auf den Weg, wo eine warme Suppe genau das richtige zum Aufwärmen war.

Als Besonderheit ist in diesem Jahr im Haus des Gastes, Räber Weg 4 in Hösseringen, eine kleine Ausstellung von Steinen, Geschieben und Versteinerungen aus der Eiszeit zu sehen. Die Sammlung wurde von Dietmar Luchterhand zusammengetragen und wird in einer Vitrine präsentiert, die auch zu den Schließzeiten der Touristinfo von außen gut sichtbar ist. Auf der Hösseringer Route weist ein Plakat darauf hin.

Am Sonntag, dem 18. Juni von 11 bis 12 Uhr und am Sonnabend, dem 1. Juli von 17 bis 18 Uhr gibt es an der Hösseringer Route „Waldmusik“ zu hören. Ein Team aus Sängerinnen und Sängern unter der Leitung von Susanne Wendler wird irgendwo entlang der Route singen und lädt alle Musikfreunde zum spontanen Mitsingen ein. Liederzettel sind vorhanden.